Berlin, Ende des 19. Jahrhunderts: die ebenso sensible wie aufgeweckte Camilla muss mit ansehen, wie die einst florierende Seifenfabrik ihres spielsüchtigen Vaters Fritz Hofmann dem Ruin entgegen steuert. Zunächst will Hofmann seine Tochter mit dem wohlhabenden Alexander Rothe verheiraten, um an Kapital zu gelangen. Als dieses Vorhaben misslingt, muss er notgedrungen Konkurs anmelden. Die Familie steht vor dem Nichts. Camilla ist gezwungen, Berlin zu verlassen. Mit ihrem Vater zieht sie zu ihrer Tante nach Warnemünde. Doch die selbstbewusste junge Frau ist nicht bereit, so schnell aufzugeben ...

Regisseur Dietmar Klein ("Wann ist der Mann ein Mann?", "Zu nah am Feuer") inszenierte nach dem 1975 erschienenen Erfolgsroman von Sandra Paretti (1935-1994) mit hervorragend aufgelegten Darstellern eine authentische Geschichte. Dabei wurde besonders viel Wert auf Dekor und Kostüme gelegt. Die brillanten Bilder wirken oft wie wohl komponierte Gemälde.