Griechenland, Mitte der Siebzigerjahre zur Zeit der Militärdiktatur: Der kleine Angestellte Georgis wird verhaftet und zur Geheimpolizei gebracht. Georgis soll Mitglied einer verbotenen Untergrundorganisation sein, doch er beteuert seine Unschuld. Am nächsten Morgen sollen ein Inspektor und ein "Manager" den Verdächtigen zur Zentrale in die Hauptstadt Athen überführen. Doch bereits nach wenigen Kilometern versagt das Auto seinen Dienst. Ein Zufall?

Nach seinem Gellschaftdrama "Jagdszenen aus Niederbayern" und der Politsatire "Das Unheil" drehte Regisseur Peter Fleischmann kurz nach dem Ende des militärischen Terror-Regimes in Griechenland diesen explosiven Mix aus Polit- und Psychothriller, in dem ein allmächtiger Geheimdienst die Menschenrechte demontiert Fleischmanns Regiearbeit, der sich an thematisch ähnlich gelagerten Werken wie Kafkas "Der Prozess" und Costa-Gavras' "Z - Anatomie eines politischen Mordes" orientierte, verfilmte hier einen Roman des griechischen Schriftstellers Antonis Samarakis (1919-2003), der sich in seinen Werken immer wieder mit der Not des den Zwängen der Gesellschaft ausgelieferten Menschen beschäftigte.

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