Vier Kontinente, unterschiedliche Privatisierungen und ihre Folgen: Ein britischer Lokführer erzählt von der verheerenden Auswirkungen vom Verkauf des britischen Eisenbahnnetzes, eine philippinische Mutter berichtet vom Gesundheitswesen, ein südafrikanischer Aktivist beschwert sich über die empor geschnellten Stromkosten und ein bolivianischer Bürger erzählt von den Problemen mit der Wasserversorgung.

An diesen vier konkreten Beispielen verdichtet Dokumentarfilmer Florian Opitz das Bild der globalen Privatisierung und zeigt die direkten Folgen für den Normalbürger. So entlarvt er die angebliche Effizienz und Einsparungen als reine Farce. Ein komplexes Thema sehr einfach dargestellt. Dafür gab's für Florian Opitz und seinen Kameramann Andy Lehmann 2009 jeweils den Adolf-Grimme-Preis.

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