Danny Masters, der begabte Sohn eines großen Entfesselungskünstlers, versucht seinen toten Vater zu rehabilitieren, indem er mit der Polizei eine Wette abschließt, dass es ihm gelingen wird, sich aus dem selben Gefängnis zu befreien, in dem schon sein Vater seine Strafe absitzen musste. Zusammen mit Stu, dem Sohn des zwielichtigen Bürgermeisters Quinones, gelingt Danny ein fantastischer Coup ...

Der eher als Kameramann bekannte Regisseur Caleb Deschanel ("Crusoe") inszenierte diese witzige und hintersinnige Kriminalkomödie nach einer Buchvorlage von David Wagoner. Der viel zu früh verstorbene Raul Julia und der hoffnungsvolle Jungdarsteller Griffin O'Neal, Sohn von Ryan O'Neal und Bruder von Tatum O'Neal, geben mit viel Spiellaune das ungleiche Duo. O'Neal, der an der Seite seines Vaters und seiner Schwester zuvor lediglich eine Minirolle in "Nickelodeon" (1976) gespielt hatte, sorgte später eher durch seine Drogensucht denn durch ein gelungenes Rollenspektrum für Aufmerksamkeit. Vier Jahre nach "Der große Zauber" wurde er des Totschlags an Gian-Carlo Coppola, Sohn des Regisseurs und Produzenten Francis Ford Coppola, angeklagt. Griffin O'Neal steuerte das Speedboot, das er mit hoher Geschwindigkeit zwischen zwei mit einer Schleppleine verbundenen Booten hindurch lenken wollte. Während er selbst den Kopf einziehen konnte, erlag Gian-Carlo seinen Verletzungen. O'Neal wurde wegen Fahrlässigkeit verurteilt und musste eine 18-tägige Gefängnisstrafe absitzen. Die für ihn vorgesehene Rolle in Coppolas "Der steinerne Garten" (1987) spielte O'Neal nicht mehr.

Foto: StudioCanal