Nachdem der bei Indianern aufgewachsene Comanche Todd drei der Brüder Harper getötet hat, wird er von dem vierten überwältigt, gefesselt und durch die Wüste geschleppt. Bull Harper schließt sich mit seinem Gefangenen einem Siedlertreck an. Bei der nächsten Rast kettet er Todd an ein Wagenrad und behandelt ihn mit unglaublicher Rohheit. Dies erregt den Unwillen der meisten Siedler. Besonders die junge Jenny und ihr kleiner Bruder Billy, denen Todd von Anfang an sympathisch ist, sind entsetzt. Wenig später greifen Apachen das Lager des Trecks an. Bis auf Todd, Jenny, Billy und einige junge Leute überlebt niemand. Todd übernimmt die Führung und zieht mit seinen Schützlingen unter größten Gefahren durch den "Cañon del Muerte" ...

Ein Western-Klassiker von Delmer Daves, der erstmals einen Mann in den Mittelpunkt stellt, der zwischen den Kulturen der amerikanischen Ureinwohner und der weißen Siedler steht. In prächtigen Bildern taucht Daves in das unwirkliche Niemandsland der Wüste ein und zeigt den erbarmungslosen Kampf gegen Natur und Indianer. Daves konnte sich dabei eigene Erfahrungen zu Nutze machen, lebte er nach dem Abschluss seines Jura-Studiums doch einige Zeit bei den Navajos und Hopis. Wie in vielen seiner Filme zeigt er das Gute und das Böse, die Guten werden belohnt, die Bösen bestraft. Richard Widmark verkörpert eindrucksvoll des zwischen den Kulturen stehenden Comanche Todd. Später spielten Paul Newman in "Man nannte ihn Hombre" und Dustin Hoffman in "Little Big Man" ähnliche, zwischen den Kulturen stehende Charaktere.

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