Vor dem Eingang eines Fernsehstudios in Hilversum macht der Fotograf Jim de Booy gerade Aufnahmen von einem jungen Starlet, als am 6. Mai 2002 in unmittelbarer Nähe der Politiker Pim Fortuyn erschossen wird. Geistesgegenwärtig schießt Jim Fotos von einem flüchtenden VW, der sein Motorrad umgeworfen hat. Der Schauplatz des Verbrechens wird in Windeseile von Polizisten abgesperrt. Als der Fahrer des VWs kurze Zeit später tot aus einem Kanal gezogen wird, beginnt Jim auf eigene Faust nachzuforschen und kommt einer Verschwörung auf die Spur, die bis in höchste politische und gesellschaftliche Kreise reicht...

Ausgehend von realen Ereignissen inszenierte der holländische Regisseur Theo van Gogh kurz vor seiner eigenen Ermordung im November 2004 einen hoch spannenden Politthriller, der auch brisante gesellschaftliche Themen nicht ausspart. Van Gogh nutzte die reale Ermordung des konservativen holländischen Populisten Pim Fortuyn kurz vor den Parlamentswahlen 2002 als Ausgangspunkt für eine fiktionale Handlung, in deren Mittelpunkt eine Verschwörung steht. Ergänzt durch dokumentarische Aufnahmen von Nachrichtensendungen und Fernsehduellen, greift van Gogh in seinem Krimi einmal mehr virulente gesellschaftliche Themen auf. Eine dynamische Montage, effektvolles Sound-Design und eine ruhelose Handkamera verleihen der brisanten Handlung zusätzlichen Schwung.