John Cleese in der Rolle des letzten Nachfahren des legendären Sherlock Holmes wird in einen gar sonderbaren Fall verwickelt, und inszeniert ein Wiedersehen mit den Meisterdetektiven der Geschichte wie etwa Hercule Poirot, Inspector Columbo und den glatzköpfigen Kojak: Das Unglück nimmt seinen Lauf, als der Repräsentant der Vereinigten Staaten, Henry Gropinger, nicht mehr weiß, in welchem Land er sich befindet, weil er seinen Terminkalender verloren hat. Im Zeitverschiebungstrauma merkt er nicht, dass er sich in einem arabischen Land befindet, und beginnt seine Begrüßung auf Hebräisch - ein Fehler, der ihn das Leben kostet. Ein Fall für Sherlock Holmes, könnte man meinen! Und tatsächlich nimmt sich der Polizeipräsident von Scotland Yard persönlich des Falles an und ruft Sherlock Holmes zu Hilfe - ein Fehler, der auch ihn das Leben kosten könnte...

Ein bizarres Abenteuer aus der Nach-Python-Ära. Im Gegensatz zu seinem berühmten Vorfahren schafft es John Cleese in der Rolle des Sherlock Holmes immer wieder, die seltenen Fälle, mit denen er betraut wird, zu vermasseln. Als Groteske auf die politische Situation der 70er Jahre erdacht, fand dieses bizarre Comedy-Special beim heimischen Publikum nicht viel Anklang. Mit Erfolg lief die Reihe jedoch später im amerikanischen Fernsehen (PBS). Die Idee stammt von Joseph McGrath, der das Drehbuch gemeinsam mit John Cleese und Jack Hobbs schrieb. "Einiges", so erinnert sich Cleese, "war unglaublich witzig, insbesondere Arthur Lowe, der Dr. Watson spielt. Er ist ein wundervoller britischer Charakterdarsteller, der die alarmierende Gewohnheit hatte, während der Dreharbeiten einzuschlafen."