Ist der Farmer erst einmal vom Hof, zeigen die Tiere ihre ganz normalen menschlichen Seiten, feiern kräftig in der Scheune und bestellen Pizza. Derweil nimmt allerdings ein Bulle seinen Aufpasserjob sehr erst, was er schließlich mit dem Leben bezahlen muss. Dessen Sohn wiederum plagt nun das schlechte Gewissen (er hätte eigentlich aufpassen sollen) und er überdenkt sein Lotterleben auf der Jagd noch möglichst viel Spaß...

Dass hier die Bullen Euter haben, mag man den offensichtlich kaum an Tierphysiognomie interessierten Designern ja noch verzeihen, aber dass hier die ganze Geschichte (Jugendrituale werden auf Tiere übertragen) quasi von der ersten Sekunde an nervt, verzeihen wir ihnen nicht. Tiere, die dem Rock-'n'-Roll frönen und ein albernes Dasein auf der Überholspur fristen, sind nicht prinzipiell lustig - zumal es auch noch lärmend und dämlich erzählt wird. So ist die schlechte Animation hier gleich der Ausdruck für eine wenig durchdachte Geschichte. Da hat Regisseur Steve Oedekerk seinerzeit mit dem auch nicht gerade überragenden "Ace Ventura - Jetzt wird's wild" oder mit "Nix zu verlieren" mehr Händchen bewiesen.

Foto: UIP