Als der junge Wirtschaftsprüfer Adrian befördert wird und die jährliche Buchprüfung einer privaten Investmentbank übernimmt, ahnt er nicht, was auf ihn zukommt. Denn schon bald stößt er mit Hilfe der mysteriösen Geschäftsfrau Rebecca auf Ungereimtheiten in den Geschäftsgebaren des Bankhauses: Die Bücher sind manipuliert und die Bank praktisch pleite. Jetzt erst begreift Adrian, dass die Auftraggeber vermuteten, dass er schwach und korrumpierter sei, und somit keine Probleme machen würde. Doch die Banker haben nicht mit Adrian gerechnet, der plötzlich über sich selbst hinauswächst und sogar illegale Mittel anwendet, um die Hintermänner zu überführen. Doch dies ist einfacher gesagt als getan …

Der Thriller "Der zweite Mann", eine Regiearbeit des Duos Philip Nauck und Christopher Lenke, entstand im Rahmen der vierteiligen Filmreihe "Stunde des Bösen", in der die ZDF-Nachwuchsredaktion "Das kleine Fernsehspiel" jungen Talenten Gelegenheit gab, ihre eigene Spielart des Thriller-Genres zu entwickeln. Lenke und Nauck, Student an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Babelsberg (HFF), die den Film auch koproduzierte, gelang ein durchaus bemerkenswertes kurzes Spannungsstück, in dem Max Riemelt als Zahlenmensch auf Abwegen zu sehen ist.

Foto: ZDF/Cristian Pirjol