Derek Flint ist ein Superdetektiv à la James Bond und natürlich stets von bildhübschen Frauen umschwärmt. Diesmal tritt der Superagent als Froschmann auf: Drei skrupellose Wissenschaftler haben eine Wunderwaffe entwickelt, mit der sie das Eis der Pole zum Schmelzen bringen können. Ihr Ziel ist ganz klar: Sie versuchen damit, das Wetter der Erde unter ihre Kontrolle zu bringen, um so die Weltherrschaft zu erlangen. Doch die drei haben ihre Rechnung ohne Derek Flint gemacht!

Die abgefahrene Spionagekomödie von Daniel Mann ("Telefon Butterfield 8", "Frau mit Vergangenheit") war der erste Auftritt von James Coburn in der Rolle des Titel gebenden Superagenten und Amerikas Antwort auf den britischen Agenten 007, den Sean Connery seit seinem ersten Auftritt in "James Bond 007 - Jagt Dr. No" (1963) so gekonnt verkörperte. Manns Regiearbeit, in der die Action um einiges wilder ist als bei 007, lebt vom blendenden Spiel Coburns, der im Gegensatz zu seinem britischen Kollegen sogar sein Herz still stehen lassen kann. Und während Bond für den "Geheimdienst seiner Majestät" ermittelt, geht Derek Flint im Land der unbegrenzten Möglichkeiten auf eigene Faust vor, um seinen schurkischen Gegnern den Garaus machen will. Dabei erregt er natürlich allzu oft den Unmut von Spionagechef Cramden alias Lee J. Cobb. Ein Jahr später schlüpfte Corburn übrigens in "Derek Flint - Hart wie Feuerstein" erneut in diese Rolle. Witzig und kultig!

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