Rumänien, März 1939. Der Bauer Johann Moritz ist zum zweiten Mal Vater geworden. Als er mit seiner jungen Frau Susanna und vielen Gästen die Taufe feiert, ahnt er noch nicht, was auf ihn zukommt. Denn der verschlagene Ortspolizist Dobresco stellt der hübschen Susanna nach. In der Hoffnung, sie dann willfährig zu machen, lässt er ihren Mann festnehmen und zusammen mit rumänischen Juden in ein Arbeitslager stecken. Dort beteuert Johann Moritz vergeblich, kein Jude zu sein. Um den Hof zu retten, muss seine Frau eine gefälschte Scheidungsurkunde unterschreiben. Eines Tages gelingt es Johann Moritz, zusammen mit jüdischen Leidensgefährten nach Ungarn zu entkommen. Dort wird er als vermeintlicher Agent festgenommen und nach einem grausamen Verhör zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert...

Der französische Erfolgsregisseur Henri Verneuil inszenierte hier eine Geschichte um einen einfachen Bauern, der zum Spielball inhumaner Zeiten und deren Handlanger wird. Und dies, ohne letztlich zu begreifen, was ihm widerfährt. Anthony Quinn überzeugt in der Rolle des Leid geprüften Johann Moritz.