Noch immer beruht die Energieversorgung auf unserer Erde zum größten Teil auf fossilen, nicht erneuerbaren Brennstoffen. Umso größer ist unsere Abhängigkeit von multinationalen Unternehmen, die die Verteilung dieser Brennstoffe steuern und nicht daran interessiert sind, ihre Milliardengewinne durch die Verwendung erneuerbarer Energien beschneiden zu lassen. Denn wenn man nur wollte, ließe sich die globale Energieversorgung schon jetzt umstrukturieren, die Machtverhältnisse neu ordnen und das Kapital gerechter verteilen, so dass Energie für jeden erreichbar, bezahlbar und noch dazu sauber wäre ...

Filmemacher Carl-A. Fechner ist diesen Fragestellungen nachgegangen und hat in vier Jahren in zehn Ländern Material für seinen Dokumentarfilm zusammengetragen. So zeigt er etwa das Energie effizienteste Bürogebäude der Welt, das in Deutschland steht, stellt Familien in Mali und Bangladesh vor, die mit erneuerbaren Energien ihre Existenz sichern und sprach mit Experten und Top-Managern über alternative Konzepte, die auch der Autoindustrie zu neuer Stärke und Größe verhelfen könnten. Wäre da nicht die Industrielobby, die nicht daran interessiert ist, dass ihre mitunter riesigen Gewinnmargen dann bald nur noch eine Geschichte aus der Vergangenheit wären.



Foto: Delphi