Julian Marsh, einst erfolgreicher Broadway-Produzent, will trotz seiner ruinierten Gesundheit eine neue Show auf die Bühne bringen. Das Geld kommt von einem reichen alten Mann, der in den Star der Revue, Dorothy Brock, verliebt ist. Dorothy erwidert dessen Liebe jedoch nicht, ihr Herz schlägt noch für ihren alten Tanzpartner. Als Dorothy sich am Abend vor der Premiere ihr Fußgelenk bricht, wittert Peggy Sawyer, ein Tanzgirl aus der hinteren Reihe, der "Chorus-Line" ihre große Chance.

Busby Berkeley, Altmeister der Choreographie, ersann für Lloyd Bacons Film-Musical hinreißende Tanzszenen, besonders in den Schlusssequenzen. Mit seinen Choreographien für die Warner-Musicals der 30er Jahre setzte Berkeley mit seinen visuellen, abstrakt-ornamentalen Experimenten damals neue künstlerische Maßstäbe. Mit Trick-Effekten, mobiler Kamera und rasanten Schnittfolgen gelingt Berkeley die Transformation der Bühne in eine Welt der filmischen Fantasie. Besonders gut ist jene Sequenz, in der viele Straßengeräusche von Autos bis zu schreienden Menschen in den Titelsong integriert werden. Zweifellos ist die eines der besten Musicals überhaupt.