Der 1934 unter ärmlichen Verhältnissen in Brooklyn geborene Frank McCourt geht als Kind mit seiner Familie nach Irland, das Land seiner Eltern. Doch auch dort geht es der Familie nicht besser: Wenn der Vater mal Arbeit hat, versäuft er seinen Lohn, einige von Franks Geschwistern sterben und eines Tages bleibt der Vater ganz weg. Trotzdem schafft es Frank, sich unter größten Anstrengungen allmählich der Armut zu entfliehen...

Leider kann dieser Film in keiner Minute der gleichnamigen literarischen Vorlage das Wasser reichen. Alan Parker badet zu sehr in den gestylten Armutsbildern, wiederholt sich ständig und langweilt schnell. Von McCourt poesievoller Sprache erfährt man hier nichts; und das, obwohl ein Erzähler eingesetzt wurde. Das hirnrissig überladene "Toll-wir-sind-endlich-in-Amerika"-Ende wird zudem von Schmalz-Komponist John Williams bis zum Ekel zugebuttert. Alan Parker hätte sich vorher brillante Irland-Filme wie "So grün war mein Tal" oder "Der Sieger" von John Ford anschauen sollen.