Zehn Jahre nachdem er 1807 nach der Schlacht von Eylau offiziell für tot erklärt wurde, kehrt der Kriegsheld Oberst Chabert nach Paris zurück, um vor Gericht um die Anerkennung seiner Identität und die Rückgabe seiner Besitztümer zu kämpfen. Als erbitterte Gegnerin erweist sich dabei Chaberts Ehefrau, die erneut geheiratet hat. Im Fall einer Annullierung ihrer jetzigen Ehe droht ihr der Verlust ihres Geldes und ihres gesellschaftlichen Standes...

Yves Angelo inszenierte hier eine spannende und ästhetisch reizvolle Neuverfilmung der bekannten Balzac-Erzählung. Angelo setzte den Schwerpunkt auf eine kammerspielartige Inszenierung und schuf mit bemerkenswerten Darstellern ein packendes Verwirrspiel um Lug und Trug.