Zwei exzentrische Landstreicher ziehen zusammen mit einer von der Liebe enttäuschten Friseuse durch verlassene französische Feriendörfer, wo sie sich mit Gelegenheitseinbrüchen und Autodiebstählen durchschlagen. Auf der Suche nach erotischer Erfüllung freunden sich die vom Lebensüberdruß geplagten Gammler mit einer aus dem Gefängnis entlassenen älteren Frau an, worauf ihr Leben eine überraschende Wendung nimmt ...

"Die Ausgebufften" ist das erfolgreiche Regiedebüt von Bertrand Blier. Die drastische Erotik-Satire über die rebellierende Jugend machte die seinerzeit noch relativ unbekannten Hauptdarsteller Gérard Depardieu, Patrick Dewaere und Miou-Miou über Nacht zu Stars. Blier führt hier den Zeitgeist der sexuellen Befreiung ad absurdum und zeichnet ein groteskes Bild der bürgerlichen Gesellschaft. Kein Wunder, dass das Katholische Medieninstitut bei so viel Freizügigkeit den Film in seinem "Internationalen Filmlexikon" folgendermaßen charakterisiert: "Weder Parodie noch kritische Auseinandersetzung, sondern ein oberflächlich-modischer, kaum witziger Sexfilm aus Frankreich." Für Blier und Depardieu war "Die Ausgebufften" der Start zu einer langjährigen Zusammenarbeit, drehten sie doch noch Filme wie "Frau zu verschenken", "Der Abendanzug" und "Zu schön für Dich!" miteinander.

Foto: ARD/Degeto