Antonio und seine Freunde geben sich apathisch dem Müßiggang und der Langeweile hin. Ein paar Tage Urlaub in Rom verändern Antonio nur scheinbar. Der Eindruck der riesigen brodelnden Stadt lässt in ihm den Wunsch reifen, für immer nach Rom zu gehen. Von Tag zu Tag verzögert er die Reise, kleine Pflichten vorschiebend. Wie die Gründung einer kleinen Genossenschaft sind diese beiden Vorhaben nun Gesprächsthemen in seinem verschlafenen Heimat-Städtchen ...

Hier wird in fast semidokumentarischem Stil das Leben einer Handvoll von Kleinstadtbewohnern in der Basilicata im Süden Italiens geschildert. Menschen ohne Initiative, Leidenschaften und Sehnsüchte. Die Kritiker sahen in Lina Wertmüller schon eine verspätete Epigonin des italienischen Neorealismus, "I basilischi" sollte jedoch stilistisch ein Einzelfall in ihrer gesamten Regie-Karriere bleiben. Als schöne Luciana ist Flora Carabella-Mastroianni (1926-1999) in ihrem Filmdebüt zu sehen. Seit 1950 mit dem großen Marcello Mastroianni verheiratet, beendete erst sein Tod 1996 ihre Jahrzehnte währende Ehe.