Eine japanische Schriftstellerin, Tochter eines berühmten Kalligraphen, ködert die Obsession eines mächtigen Buchverlegers, indem sie ihm 13 kunstvoll verzierte Bücher schickt, die auf attraktiven Männerkörpern niedergeschrieben sind. Sie will auf diese Weise ihren Vater rächen, der einst von dem Verleger erpresst wurde. Doch als ihr in dieses Spiel um Lust und Schrift involvierter Liebhaber sich das Leben nimmt, kehrt sich die Rache gegen sie selbst ...

Nach dem Roman "Das Kopfkissenbuch der Hofdame Sei Shonagon" inszenierte Peter Greenaways einen kunstvollen Essay über Erotik, Kalligraphie und die Beziehung zwischen Schrift und Leib. Dabei setzte er jedoch zu sehr auf seine Bildgewalten und langweilt dadurch über weite Strecken getreu dem Motto: "Man ist, was man liest".

Foto: ZDF/Marc Guillaumot