Die Erstbesteigung des Mount Everest durch den Neuseeländer Edmund Hillary und den Scherpa Tensing war 1953 eine Weltsensation. Seit 1921 hatten Bergsteiger aus aller Welt vergeblich versucht, den Gipfel des 8872 Meter hohen Bergs zu erreichen. 1952 schließlich stellte der britische Oberst John Hunt eine Mannschaft aus 14 Bergsteigern und zahlreichen Scherpas zusammen und arbeitete eine neue Route aus.

Sie führte nicht wie bis dahin üblich über Tibet, sondern über das südlich liegende Nepal. Im Mai 1953 brach Hunts Gruppe in Kathmandu zu dem 17 Tage dauernden Marsch zum Fuße des Everest auf. Dort begann dann für die 14 Bergsteiger, darunter Kameramann Thomas Stobart, der eigentliche Aufstieg. Am 29. Mai 1953 wagen sich Edmund Hillary und der Scherpa Tensing aus dem letzten Lager in 8000 Meter Höhe auf den Gipfel.

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