Rancher Wil Andersen ist schockiert, als er feststellen muss, dass seine Viehtreiber das Weite gesucht haben, um Gold zu finden. So muss Andersen seine 1200 Rinder starke Herde selbst zum Markt treiben. Da der Goldrausch offenbar jeden erfasst hat, ist es um so schwieriger, neue Cowboys aufzutreiben. Mit jungen, unerfahren Burschen macht er sich schließlich auf den 400 Meilen langen Viehtrieb...

Ein Spätwestern, der nicht unbedingt den Regeln des Genres folgt. Der Mythos vom aufrechten Helden wird hier einmal mehr von dem durchbrochen, der schon in Werken davor gezeigt hat, dass nicht immer alles Gold ist was glänzt: John Wayne. Er spielt hier den sichtlich gealterten und auch geläuterten Helden. "Dieser Film hat viele Vorbehalte gegen John Wayne bekräftigt, aber ähnlich wie "Der Marshal" (1969) auch viele seiner Feinde mit ihm versöhnt; es ist ein rührendes Bekenntnis zur eigenen Legende, Vergänglichkeit und Unsterblichkeit," sagt Joe Hembus treffend in "Das Western-Lexikon".