Marguerite Gautier, eine Pariser Kurtisane, lernt den jungen Armand Duval kennen, der sich in sie verliebt. Ihm zuliebe beschließt sie, ihr Leben zu ändern. Doch Armands Vater interveniert gegen eine Heirat, da diese unstatthafte Verbindung das Leben und den gesellschaftlichen Status seines Sohns ruinieren würde. Marguerite fügt sich, verlässt Armand und kehrt zu ihrem alten Lebenswandel zurück. Paris, Mitte des 19. Jahrhunderts: Die attraktive Marguerite Gautier, auch bekannt als "Camille", ist eine Pariser Kurtisane, die sich nur mit den nobelsten und reichsten Männern der Stadt trifft. Als sie dem jungen Armand Duval begegnet, der aus gutem Hause stammt, verliebt sich dieser Hals über Kopf in Marguerite und beginnt, um ihre Hand zu werben. Ihm zuliebe ändert Marguerite ihren Lebenswandel. Doch Armands Vater erfährt von der gesellschaftlich untragbaren Beziehung seines Sohns und bittet Marguerite, das Leben seines Sohnes nicht zu ruinieren. Schweren Herzens willigt Marguerite, die Armand mittlerweile liebt, ein. Sie kehrt zurück zu ihrem alten Lebenswandel. Erst auf dem Sterbebett erfährt sie den wahren Grund, warum Armand die Trennung von ihr akzeptierte, und dass er nie aufgehört hat, sie zu lieben.

Desmond Davis' für das Fernsehen entstandene Adaption des 1848 erschienen und mehr als 20 Mal verfilmten Liebesromans von Alexandre Dumas dem Jüngeren beeindruckt mit luxuriöser Ausstattung und einer ausgezeichneten Besetzung. Als unglücklich Liebende sind Greta Scacchi und der spätere Oscar-Gewinner Colin Firth ("The King's Speech") zu sehen. Armands Vater wird von Ben Kingsley gespielt, der 1982 bereits einen Oscar für "Gandhi" erhalten hatte, in weiteren Rollen sind mit John Gielgud, Denholm Elliott und Billie Whitelaw ebenfalls hochkarätige Charakterdarsteller zu sehen. Zu den berühmtesten der frühen Filmadaptionen des Stoffs zählt George Cukors "Die Kameliendame" von 1936, in der "die göttliche" Greta Garbo die Titelrolle übernommen hatte.