Eine Diebin glaubt den ersten in Deutschland gefundenen Diamanten geklaut zu haben und wird von einem Nachwuchs-Detektiv erwischt. Wie sich zeigt, handelt es sich bei dem Klunker allerdings um eine Fälschung. Um trotz des Diebstahls einer Strafe zu entgehen, soll die Diebin in nur 24 Stunden den echten Edelstein finden.

Im Kino konnte man Sandra Speichert 1998 in "Campus" im Einsatz unter Heiner Lauterbach betrachten. Vielleicht war ihr das noch zu wenig Action - deswegen versuchte sich die deutsche Nachwuchshoffnung in einem richtigen Actionfilm. Auch wenn's kein wirklich guter ist.

Für alle, die sich von der "Diebin" großes TV-Kino á la "Über den Dächern von Nizza" oder "Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten" erwartet hat, wird enttäuscht sein: "Die Diebin" ist nur ein müder Abklatsch amerikanischer Vorbilder. Sandra Speichert ist eben nicht Sandra Bullock, heimische Action-Werkstätten sind eben doch nicht in Hollywood.

Dabei sind die Stunts und Spezialeffekte noch das Beste, das der Film zu bieten hat. PS: die Musik zum Film stammt übrigens von Helmut "Madonna" Zerlett, dem Bandleader bei Harald Schmidts nächtlicher Talk-Show. Da kann er mal zeigen, daß er ein wenig mehr als läppische drei-Sekunden-Jingles draufhat.