Eine dunkle Prophezeiung macht es möglich, dass Prinzessin Elsa das Königreich Arendelle in ein frostiges verwandelt. Um dem entgegenzuwirken, macht sich Elsas jüngere Schwester Anna entschieden auf den Weg ins eisige Schloss der Schwester. Unterwegs trifft sie auf den recht grob geschnitzten Kristoff, der sein Geld mit Eis verdient. Neben dessem treuen Rentier Sven gesellt sich noch der zu Leben erweckte Schneemann Olaf zu der munteren Schar, die fortan durchaus frostige Dinge erleben muss. Auch wenn Anna sich einem Prinzen versprochen sieht, entwickelt sie dennoch mehr und mehr Gefühle für ihren schroffen, aber ungeheuer gutherzigen Begleiter ...

Trotz einer mitunter atemberaubenden Animation und witzigen Nebenfiguren (schon immer die Stärke in guten Disney-Filmen) hinkt diese Musical-Version von Hans Christian Andersens finsterem Märchen "Die Schneekönigin" an vielen Stellen: die Story ist nicht wirklich gut durchdacht (der Prinz etwa wandelt sich viel zu unvermittelt zum Bösewicht) und die durchweg schlechten Songs (ihnen geht der Charme und der kompositorische Witz alter Disney-Songs komplett ab) nerven eher als sie unterhalten. Dennoch: dank der starken Trickbilder bietet auch dieses Disney-Märchen enormen Unterhaltungswert. Bei den Academy Awards 2014 wurde "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" mit dem Oscar als bester Zeichentrickfilm und für den besten Originalsong ("Let It Go") geehrt und gehört mit über 1,22 Milliarden Dollar Kinoumsatz zu den fünf erfolgreichsten Filmen aller Zeiten.



Foto: Disney