In der Ukraine, zur Zeit der Agrarreform. Die jungen Leute im Dorf wollen eine Kolchose gründen und einen Traktor kaufen. An ihrer Spitze steht Wassili, Sohn des Bauern Opanas. Wassili redet dem Vater zu, in die Kolchose einzutreten, aber der lehnt ab. Die Kolchose wird gegründet, und der Traktor kommt ins Dorf. Da beschließen die Kulaken, die sich der Kollektivierung widersetzen, Wassili zu töten. Des Nachts wird er auf seinem Traktor erschossen. Sein Tod mobilisiert das ganze Dorf, die Beerdigung wird zu einer Massendemonstation für die Bolschewisten. Neues Leben wird geboren. Der Meuchelmörder wütet allein weiter, von den anderen isoliert.

Der Stummfilm bietet großes Revolutionskino, aber auch ein Porträt eines Landstrichs und der Menschen, die in ihm leben. Viele Szenen dieses Land-und-Erde-Epos erinnern an die Bildgewalt eines Sergej Eisenstein.