Westfalen im Sommer. Eigentlich wollte sich der ewige Student und Kleindrogendealer Paul nach seinem letzten "Auftrag" endlich seinem Studium widmen. Doch nach einer kleinen Stoffkostprobe landet er im Krankenhaus. Zu allem Übel wird er jetzt von seinem besorgten Vater Willi als vermeintlicher Drogenabhängiger entführt. Auf dem heimischen Hof sperrt Willi seinen Sohn zum Entzug in einen Hundezwinger: Wenn Paul den Arztroman "Die Frau, die an Dr. Fabian zweifelte" auswendig kann, kommt er frei. Doch inzwischen haben nicht nur Lena, Pauls Freundin, sondern auch die beiden Dealer Ingo und Super die Spur des Entführten aufgenommen...

Eine Mischung aus Krimi, Heimatfilm, Lovestory und Familiendrama, gleichzeitig das Kinofilm-Debüt des Regisseurs und Drehbuchautors Andreas Rogenhagen ("The Final Kick"), der hier auch autobiographische Elemente einfliessen ließ. Das alles ist handwerklich gut gemacht, die Charaktere sind gut gezeichnet, die Schauspieler überzeugen. In der Rolle des Vaters zeigt Dieter Pfaff einmal mehr sein Können, den drogenabhängigen Sohn verkörpert Robert Glatzeder, Sohn des "Tatort"-Kommissar-Darstellers Winfried Glatzeder.