Radiomoderatorin Erica Bain erlebt in New York einen wahren Albtraum: Bei einem nächtlichen Überfall wird sie schwer verletzt, ihr Lebenspartner sogar getötet. Nach ihrer Genesung fällt es ihr schwer, wieder Tritt zu fassen. Zu groß ist das Trauma. So kauft sie illegal eine Pistole, um ihre Angstzustände besser bewältigen zu können. Doch hat man eine Waffe griffbereit, setzt man sie auch ein – wenn auch zunächst tatsächlich in Notwehr. Einmal die Waffe abgefeuert, denkt Erica fortan nur noch an Rache...

Man fragt sich, warum Schauspielerin und Produzentin Jodie Foster bei diesem Selbstjustiz-Film mitgewirkt hat. Sie war zwar auch als kindliche Prostituierte in dem ähnlich gelagerten Meisterwerk "Taxi Driver" zu sehen, doch wendet sich Scorseses Streifen eindeutig gegen Selbstjustiz. Dagegen plädiert Neil Jordans (Oscar für "Crying Game") Film gegen Ende dafür. Höchst bedenklich!

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