Museumsdirektor Professor Bachmann ist spurlos verschwunden. Sein letztes Lebenszeichen ist eine Nachricht auf der Mailbox von Museumswissenschaftlerin Katharina Berthold. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten, dem Schatzsucher Eik Meiers, heftet sich die schöne Katharina also an die Fersen des Professors. Schnell wird klar, dass Bachmann im Verborgenen einem der größten Schätze und Mythen der Menschheitsgeschichte auf der Spur war: der Heiligen Lanze. Doch der skrupellose Kunstsammler Baron von Hahn, ein Nachfahre Napoleons, ist ebenfalls hinter der Lanze her. Von Hahn, fest davon überzeugt, dass die Lanze seinerzeit seiner Familie zu Unrecht gestohlen wurde, will sie unbedingt in seinen Besitz bringen und nimmt den Professor deswegen gefangen. Um dem fanatischen Kunstsammler zuvor zu kommen und ihren Mentor zu befreien, begeben sich Eik und Katharina zusammen mit ihrem alten Freund Justus auf Schatzsuche ...

Einst begann Regisseur Florian Baxmeyer seine TV-Karriere mit Filmen wie "Das Blut der Templer" und "Mörderische Elite" - sicher keine Höhepunkte der Fernsehgeschichte, aber doch sehenswert. Was er hier allerdings nach dem Drehbuch von Derek Meister ("Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen") ablieferte, ist nichts anderes als eine abstrus zusammengebastelte, unglaubwürdige und noch dazu schlecht gespielte Abenteuergeschichte. Ob Kai Wiesinger als Schatzsucher, Bettina Zimmermann als ausschließlich lasziv dreinschauende Wissenschaftlerin oder Jürgen Prochnow als müder Nachfahre Napoleons - alle Darsteller bleiben hier unter ihren schauspielerischen Fähigkeiten und wirken noch dazu oft unfreiwillig komisch. Selbst die Kritik war sich einig: ein "Jäger des verlorenen Schatzes für Arme" hieß es in den Gazetten. Trotzdem holte das an den Haaren herbeigezogene Spektakel, das rund fünf Millionen Euro kostete, gute Quoten.