Der hochbegabte T.S. Spivet lebt mit seiner Familie auf einer Farm in den Bergen Montanas. Da seine Mutter den Jungen stets gefördert hat, wundert es nicht, dass T.S. den renommierten Baird Award des Smithsonian Instituts für wissenschaftliche Erfindungen gewinnt. Was die Jury jedoch nicht weiß: T.S. ist erst zehn Jahre alt. Dennoch begibt sich der Junge allein auf die Reise nach Washington, D.C., um den Preis entgegenzunehmen. Das allerdings erweist sich als ein durchaus abenteuerlichen Unterfangen, bei dem ihm seine Intelligenz durchaus aus der einen oder anderen Patsche hilft ...

Spätestens, wenn man weiß, dass hier Jean-Pierre Jeunet, der Regisseur von "Die fabelhafte Welt der Amélie", erneut seine ideen- wie detailreichen Register gezogen hat, wundert einen das verspielt-intelligente Ergebnis nicht. Wie in vielen seiner Filme geht es auch diesmal um die Kraft der Imagination und Fantasie. So schuf Jeunet erneut ein bildgewaltiges wie märchenhaftes Werk, das den Betrachter dank brillanter Spielereien und liebenswerter Charaktere von Beginn an in seinen Bann zieht.



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