Es hätte alles so schön sein können für Anna (Trine Dyrholm) und ihren Mann Erik (Ulrich Thomsen), als dieser eine wunderschöne alte Villa erbt.

Anstatt sie, wie zunächst geplant, zu verkaufen, wollen sie das für sie viel zu große Haus mit weiteren Bewohnern und damit mit neuem Leben füllen. Das läuft auch zunächst besser als angenommen.

Mit ihrer Tochter Freja (Martha Sofie Wallstrøm Hansen), Allon (Fares Fares), Mona (Julia Agnete Vang) und anderen, leben sie ein entspanntes Leben als Kommune: keine festen Regeln, freie Liebe und Party prägen bald den Alltag der Wohngemeinschaft.

Als sich Erik dann aber in die Studentin Emma (Helene Reingaard Neumann) verliebt, bekommt die Harmonie Risse. Anna schlägt vor, die neue Liebschaft ihres Mannes auch in die Kommune aufzunehmen. Was sich anfangs als erfolgsversprechender Versuch, den Hausfrieden zu retten herausstellt, bewirkt schon bald das genaue Gegenteil. Haben Erik, Anna und ihre ungewöhnliche WG noch eine Chance?

Erfahrungen verarbeitet

Regisseur Thomas Vinterberg lebte selbst zwölf Jahre lang in einer Kommune. Das inspirierte ihn schon zum gleichnamigen Theaterstück, welches er mit "Die Kommune" nun verfilmte. Lange Zeit scheint der Streifen wie eine flippige 70er-Jahre-Komödie über eine Handvoll grundverschiedener Menschen in einer besonderen WG.

Bis der Film aber emotional in einem Familiendrama überzeugend gipfelt, vergeht quälend lange Zeit. Die Richtung wird nicht ersichtlich. Das gefühlvolle Ende kann dann weder überraschen, noch überzeugen.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Die Kommune":