Bei einem Zusammenstoß auf der Straße lernen sich Michel und Lydia kennen. Schon bei ihrer ersten Begegnung fühlen sie sich irgendwie verbunden. Lydia spürt, dass Michel etwas bedrückt, worüber er nicht sprechen kann. Nach und nach nähern sich die beiden an und beginnen, von ihren Schicksalsschlägen zu erzählen. Michel leidet unter dem Tod seiner Frau, Lydia hat eben ihre kleine Tochter bei einem Unfall verloren. Der Schmerz vereint die zwei verwundeten Seelen. In ihrer wachsenden Liebe finden Michel und Lydia Halt und Trost. Um alles einmal hinter sich zu lassen, beschließen sie, zusammen zu verreisen. Doch plötzlich ist Lydia verschwunden...

"Als gewisse Leute anfingen, den Krieg der Geschlechter zu propagieren, erschien es mir nützlich, daran zu erinnern, dass die Liebe schließlich der einzige Reichtum ist, der durch Verschwendung größer wird." So Constantin Costa-Gavras, eigentlich Polit-Thriller-Spezialist, über seinen Film, den er mit Romy Schneider und Yves Montand drehte, ein Werk über Sinnleere, Liebe und Tod. Bei allen Klischee-Dialogen zeigt Costa-Gavras kühle Einsamkeit, eine fast grausame Atmosphäre mit ausgezeichneten Schauspielern.

Foto: Kinowelt