Hamburg-St. Pauli. Die Schutzgeld-Mafia schlägt mal wieder zu. Als Kassierer sind die beiden Leder-Luden Zander und Friesen-Paul unterwegs. Wirte, die nicht zahlen wollen, bekommen Besuch von Motorrad-Rockern und Tresen werden zu Trümmerhaufen. So ergeht es Gino, dem Besitzer eines kleinen Ristorante. "Hamburg ist nicht Palermo", glaubt Gino. Wenig später brennt sein Laden - und Ginos Frau ist tot. "Immer wieder hab` ich's gepredigt: nur Sachschaden! Und was machen die Idioten? Sie servieren mir `ne Tote!", tobt Cornelli, der Boss von Zander und Friesen-Paul. Cornelli dreht gerade ein paar richtig dicke Dinger, und da kann er Krach am Kiez nun wirklich nicht gebrauchen. Zu spät. Denn die Männer vom K3 haben Cornelli schon lange auf dem Kieker und wittern die große Chance, ihm das Handwerk zu legen. Doch wohin die Kriminaler auch kommen, treffen sie auf eine Mauer eisigen Schweigens. Keiner will etwas gesehen oder gehört haben. Die Kiez-Veteranin Anni kämpft lieber im Alleingang um ihre Kneipe. Andere haben einfach Angst. "Tamtam"-Geschäftsführer Tommek und Bardama Eva nutzen den Wirbel um die verschärften Polizei-Einsätze gar zum eigenen Vorteil: Da gehen etliche Flaschen Schampus an den Büchern vorbei über den Tresen. In seiner Villa an der Elbchaussee sitzt ein Mann, dem das alles überhaupt nicht gefällt: Dr. Hagen, der smarte Big Boss von St. Pauli. Die Geschäfte laufen schlecht seit dem Mord in Ginos Restaurant. Die vielen Razzien vertreiben die Kundschaft. Dr. Hagen ist nicht gut zu sprechen auf Cornelli und seine Schlägertrupps. Darauf haben die Männer vom K3 nur gewartet. Auf einmal kann Dr. Hagen mit gewissen Tipps dienen. Das "Spiel über zwei Banden" ist in vollem Gange.