Frankreich Anfang des 18. Jahrhunderts. Der Baron ist aus dem Kerker entlassen worden, in den ihn seine frivolen Schriften und sein Lebensstil als Freigeist brachten. Sein Ruf als Casanova eilt ihm auch bei dem Dinner voraus, zu welchem ihn die Marquise einlädt. Der Baron hat nur Augen für die Gastgeberin. Kurz entschlossen dringt er in ihr Schlafzimmer ein. Die Marquise ist empört, aber sie ist auch neugierig auf seine amourösen Abenteuer. So entwickelt sich ein raffiniertes Duell mit allen Mitteln der Verführungskunst, mit Geständnissen, Versprechen und Bitten, mit Witz und Schmeicheleien, Lügen und Drohungen...

Auf den Spuren von Stephen Frears' "Gefährliche Liebschaften" (1989) kann dieser Kostüm-Liebesreigen trotz der guten Darsteller, des gelungenen Dekors und der imposanten Kamera weniger überzeugen. Denn die Dialoge sind zwar köstlich, können aber mit dem derben Intrigenspiel der "Gefährlichen Liebschaften" nicht mithalten.