Siegfried wächst nach dem Tod der Eltern beim Waffenschmied Eyvind auf. Eines Nachts gewinnt er die Liebe der Walküre Brunhild und tötet später den Drachen Fafnir. Mit dem Schatz der Nibelungen kommt er als Held an den Hof König Gunthers. Dort beginnt sich das Rad um Habgier, Neid und Intrigen zu drehen ...

Regisseur Uli Edel inszenierte hier mit Starbesetzung eine hollywoodmäßige, opulente Umsetzung der deutschen Sage, die es mit der Vorlage nicht so genau nimmt. Interessant: hier kann man sehen, dass Tolkien für seinen "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" vieles aus dieser Sage entlehnt hat. "Die Nibelungen" wurden übrigens bereits mehrfach verfilmt, noch immer unübertroffen sind die Regiearbeiten von Fritz Lang aus den Jahren Die Nibelungen (1): Siegfried und Die Nibelungen (2): Kriemhilds Rache. Eine weitere Version entstand 1966 unter der Regie von Harald Reinl und 2002 inszenierte Dieter Wedel mit Götz Schubert als Siegfried die Sage auf den Nibelungen-Festspielen in Worms, die auch für das Fernsehen aufgezeichnet wurde.