Lindas polnische Oma feiert ihren 80. Geburtstag bei ihr und ihrem Mann Lothar in Deutschland. Am nächsten Tag ist Oma tot. Das Problem: Die Verstorbene soll neben ihrem Mann in Polen begraben werden. Eine ordnungsgemäße Überführung ist jedoch zu teuer, so dass Lothar die Idee hat, Oma in einem Surfbrett-Träger mit dem Privatwagen nach Polen zu bringen. Das Benzin geht aus, der Wagen wird gestohlen und eine Odyssee beginnt ...

Der aus Rom stammende Komödienspezialist Angelo Colagrossi legte mit dieser Genrearbeit sein Regiedebüt vor, nachdem er mit Deutschlands Top-Komiker Hape Herkeling 1992 schon das Buch zu dessen Regiedebüt "Kein Pardon" geschrieben hatte. "Die Oma ist tot" lebt von der Situationskomik und den skurrilen Witzen, die hier von Kerkeling als Pinneberger Busfahrer Lothar ohne mit der Wimper zu zucken an den Mann gebracht werden. Colagrossi arbeiteten später noch häufiger miteinander, so produzierte Kerkeling etwa dessen Roadmovie "Alles wegen Paul" und übernahm in den Komödien "Samba in Mettmann", "Ein Mann, ein Fjord!", die nach seinen Büchern entstanden, jeweils wichtige Rollen. 2009 schließlich verwirklichten die Komödie "Horst Schlämmer - Isch kandidiere!" miteinander.

Foto: NDR/Gita Mundry