Als ihr Mann Max Almeda verhaftet wird, beginnt für Katharina ein wahrer Albtraum: Max soll in illegale Geschäfte mit dem organisierten Verbrechen verstrickt sein. Nun will es Katharina aber selbst wissen und schon spürt sie dem Doppelleben ihres Mannes nach. Dabei entdeckt sie nicht nur Max' zweite Frau Marie, sondern unternimmt schließlich selbst illegale Aktionen ...

Mit der Glaubwürdigkeit hapert's zwar in diesem international besetztem Krimidrama von Regisseur Miguel Alexandre nach dem Drehbuch von Christoph Darnstädt (auch seine Scripts für Filme wie "Das Experiment" und "Das Zimmermädchen und der Millionär" wiesen ähnliche Mängel auf), doch lässt man sich erst mal auf die Story ein, wird sie ungemein spannend. Für Hauptdarstellerin Veronica Ferres, die einmal mehr - nicht immer überzeugend - als kämpferische Mutter zu sehen ist, war dies die zweite Zusammenarbeit mit Regisseur Alexandre, der sie zwei Jahre zuvor schon in der Hauptrolle seines Geschichtsdramas "Die Frau vom Checkpoint Charlie" besetzte, für die die Ferres mit dem Deutschen Fernsehpreis 2008 ausgezeichnet wurde. Im Vorfeld der Ausstrahlung des Dreiteilers stand aber die Privatperson Ferres im Vordergrund: Nach sieben Jahren Ehe gab sie vollkommen überraschend die Trennung von ihrem Ehemann und Manager Martin Krug bekannt. Trotzdem ließen die Quoten des ersten Teils der Erstausstrahlung zu wünschen übrig: In der werberelevanten Gruppe der 14 bis 49-Jährigen schauten nur 2,28 Millionen Zuschauer (15,3 Prozent) zu, im Gesamtpublikum musste sich "Die Patin" dem "Tatort - Waffenschwestern" klar geschlagen geben. Auch der zweite Teil konnte die Quotenerwartungen nicht erfüllen, dieses Mal musste übertrumpfte die junge Romy Schneider mit "Sissi - Die junge Kaiserin" die Ferres. Den letzten Teil verfolgten schließlich 2,30 Millionen der 14- bis 49-jährigen Zuschauer.