Zum 75. Mal lässt Präsidenten Snowball die gefürchteten Starving Games austragen, bei dem Medienereignis und TV-Spektakel geht es alljährlich um Leben und Tod. Doch als das Los bei der Auswahlzeremonie auf Petunia, Kantmiss Evershots jüngere Schwester, fällt, opfert sich die Heldin. Um das junge Leben vor dem sicheren Tod zu bewahren, meldet sie sich freiwillig um an den Spielen teilzunehmen - und sie zu gewinnen. Denn nur durch einen Sieg kann sie ihre verarmte Familie unterstützen. Doch nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch attraktive Preise wie eine halb aufgegessene Gurke oder ein Gutschein für ein Sandwich warten am Ende des Kampfes. Gemeinsam mit dem Bäckerssohn stellt sie sich den gefährlichen Spielen, die sich zu einem verrückten Abenteuer entwickeln ...

Hätten Kritiker von den Regisseuren Jason Friedberg und Aaron Seltzer etwas anderes erwartet? Nein, vermutlich nicht. Auch wenn die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt: Nach durchweg missglückten Blockbuster-Parodien wie "Fantastic Movie" oder "Beilight: Biss zum Abendbrot" stellt die "Die Tribute von Panem - The Hunger Games"-Verballhornung keine Ausnahme dar. Die vollkommen überzogen Klischees, Altherrenwitze auf unterstem Niveau und komplett sinnfreien Referenzen lassen den Zuschauer höchstens müde lächeln. Das Geld für das Kinoticket kann man sich sparen.



Foto: Wild Bunch (Universum)