Die Ermordung des pensionierten Polizisten Herbert Molin, der in seinem abgelegenen Haus in Nordschweden förmlich hingerichtet wurde, stellt die Ermittler vor einige Rätsel: Blutige Fußabdrücke am Tatort weisen ein eigenartiges Muster auf - als hätte der Mörder mit seinem Opfer noch einen Tango getanzt. Die grauenhafte Tat schockiert auch Molins Freund und Ex-Kollegen Stefan Lindman. Als dieser mit seinen Nachforschungen beginnt, macht er eine Reihe erschütternder Entdeckungen, die auch den Blick auf sein eigenes Familienleben radikal verändern ...

2002 erschien auch in Deutschland der Erfolgsroman von Henning Mankell, in dem sich der Bestseller-Autor eines politisch brisanten Themas annahm. Zwei Jahre später griff Regisseur Stephan Apelgren, der später mit seinen "Wallander"-Verfilmungen (so etwa "Mankells Wallander - Am Rande der Finsternis", "Mankells Wallander - Dunkle Geheimnisse" oder "Mankells Wallander - Heimliche Liebschaften") für Furore sorgte, den Stoff auf und drehte nach dem Buch des "Beck"-Experten-Duos Cecilia und Rolf Börjlind diesen spannenden wie atmosphärisch dichten Politkrimi. In der Hauptrolle überzeugt Jonas Karlsson, der spätestens seit Filmen wie "Miffo" (2003), "Kim Novak badete nie im See von Genezareth" (2005) und "Wen man liebt" (2007) auch hierzulande kein Unbekannter mehr ist. Zeitgleich mit Apelgrens Mankell-Verfilmung entstand übrigens auch Urs Eggers hochkarätig besetzte Adaption "Die Rückkehr des Tanzlehrers".

Foto: ARD Degeto/Yellow Bird/Bo Hakansson