Der russische Wissenschaftler Dr. Eric Vornoff ist größtenwahnsinnig. Sein Plan: Mit einer Armee von Atommenschen will er die Welt beherrschen. Doch noch befindet er sich in der Experimentierphase, denn die meisten seiner Opfer, die ihm sein Diener Lobo beschafft, überleben die atomare Aufladung in seinem Laboratorium nicht. Das Verschwinden zahlreicher Menschen ruft schon bald die Reporterin Janet Lawton auf den Plan, die vermutet, dass Vornoff etwas damit zu tun haben könnte. Doch auf dem Weg zu seinem verfallenen Haus hat sie einen Autounfall und gerät in Vornoffs Gefangenschaft. Nun ist es an ihrem Freund, den Polizisten Dick Carig, seine Verlobte zu finden ...

Er gilt als der schlechteste Regisseur aller Zeiten: Edward D. Wood jr. (1924–1978), dem Tim Burton mit seiner Tragikomödie "Ed Wood" ein filmisches Denkmal setzte. Für seinen Horrorfilm bediente sich Wood - die Story lässt es erahnen - bei so berühmten Vorbildern wie etwa dem James Whale-Klassiker "Frankenstein". Wie Frankenstein experimentiert hier der ewige Dracula Bela Lugosi als russischer Wissenschaftler (passt gut zum Kalten Krieg in den Fünfzigerjahren) an Menschen, um mit den von ihn erzeugten Wesen zu herrschen. Der hünenhafte Diener Lobo erinnert dabei nicht von ungefähr an Frankensteins Monster. Wie immer bei Wood, der in ständigen Geldnöten war, häufen sich auch hier die Inszenierungsfehler, die Ausstattung ist einmal mehr dilettantisch, die Dialoge absurd und Anschlussfehler sind die Normalität. Doch eben diese Eigenschaften machen Woods Trash-Werke heute zu bizarren Kultobjekten.

Foto: ARD/Degeto