Nachdem ihn seine Frau verlassen hat, gerät der Personalmanager von Jerusalems größter Bäckerei in eine Krise. Denn auch seine Tochter hält ihn für einen Versager, was den ungeliebten Job fast schon zum Hassobjekt werden lässt. Erst als sich eine ausländische Mitarbeiterin durch ein Selbstmordattentat umbringt, sieht der Personalmanager eine Aufgabe: er kümmert sich um den Leichnam der Verstorbenen und will ihn in ihre osteuropäische Heimat überführen. Gemeinsam mit dem durchgeknallten Vizekonsul, einem nervigen Reporter, dem schwierigen Sohn der Toten und einem dem Alkohol zugeneigten Fahrer beginnt der Personalmanager eine fast schon absurde Reise durch ein fremdes Land ...

Nach "Die syrische Braut" und "Lemon Tree" gelang Regisseur Eran Riklis mit dieser Selbstfindungsgeschichte erneut ein ungewöhnliches Werk zwischen Komödie und Tragödie, bei der der Humor und der Optimimus eindeutig überwiegen. Wohl auch deshalb gewann der Film in Locarno 2010 den Publikumspreis.



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