Aus ökonomischen Gründen - die Pferde streiken gerade - muss König Arthur im Jahr 932 zu Fuß durch sein geliebtes England ziehen, um Ritter für die Tafelrunde zu suchen. Mit einer Kokosnuss macht sein Schildknappe immerhin Geräusche von trampelnden Hufen, so dass es sich zumindest aus der Ferne so anhört, als reite der König hoch zu Ross. Seine Untertanen erkennen den Monarchen nicht und auch die Suche nach geeigneten Kandidaten für die Tafelrunde erweist sich als schwierig. Als Arthur schließlich als Gegenleistung eine Pensionsberechtigung verspricht, melden sich doch noch einige Freiwillige, die flugs geadelt werden. Wegen des schlechten Fernsehempfangs auf Schloss Camelot haben die Mannen aber keine rechte Lust, ihren Platz an der Tafelrunde einzunehmen. Da kommt es gerade recht, dass Gott König Arthur befiehlt, den heiligen Gral zu suchen ...

Der Film reiht Klamauksituationen der gralsuchenden Ritter der Tafelrunde aneinander. Eine äußerst gelungene, weil derb-anarchische Groteske über Historien- und Kostümfilme, bei der Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen. Dies ist eines der besten Werke der verrückten, englischen Komiker-Truppe Monty Python, denn hier werden auch Schwule, Frauen, Franzosen und Historiker durch den Kakao gezogen. Selbst Gott wird als Zeichentrickmännchen dargestellt. John Cleese, der oft als der witzigste Mann der Welt bezeichnet wird, dementiert übrigens weiterhin alle Gerüchte um eine mögliche Wiedervereinigung.

Foto: Python Pictures