Bristol im 18. Jahrhundert. Der junge Jim Hawkins lebt auf dem provinziellen Gasthof seiner verwitweten Mutter. Als dort eines Tages der seltsame Bill Bones auftaucht, der sich schlicht "Käptn" nennen lässt, ist dies der Beginn eines großen Abenteuers. Denn Bones ist im Besitz einer Karte, die auf den gigantischen Schatz des einst gefürchteten Seeräubers Flint hinweist. Doch hinter dieser Karte sind alle noch lebenden Mannschaftsmitglieder von Flints Schiff hinterher. Als Jim Hawkins die Karte an sich nimmt, geht es mit Doktor Livesey und dem adligenen Lebemann Trelawney, der ein Schiff startklar gemacht hat, auf große Schatzsuche. Was die Schatzsucher zunächst nicht wissen: fast die gesamte angeheuerte Crew besteht aus ehemaligen Piraten ...

Dies ist zweifellos die beste der zahlreichen Verfilmungen des weltberühmten Romans von Robert Louis Stevenson. Denn als Vierteiler ist diese Version natürlich auch die ausführlichste. Die Figuren bekommen hier die nötige Tiefe, der Erzählfluss ist auch heute noch ungemein packend und die Inszenierung besticht durch ihre Sorgfalt, auch wenn dem Botaniker auffällt, dass es sich bei der Insel mitnichten um eine karibische handelt. Dennoch: Spannung ist hier garantiert. Ein Klassiker und gleichzeitig brillante TV-Unterhaltung.