Der römische Familienpatriarchen Giacinto, der einst bei einem Arbeitsunfall ein Auge verlor, wacht wie ein Zerberus über seine finanzielle Entschädigung. Auf die hat es nämlich seine ganze Familie abgesehen. So folgt eine Intrige der nächsten, denn schließlich will man den Despoten loswerden...

Die furiose Groteske von Ettore Scola um eine Familie in den römischen Slums wurde mehrfach preisgekrönt. Kaum eine der Figuren hat auch nur eine positive Eigenschaft und Hauptdarsteller Nino Manfredi war sich nicht zu schade, für diese Rolle extrem verunstaltet zu werden. Scola schildert die Geschichte mit schonungsloser Konsequenz und brutaler Offenheit, enthält sich dabei aber einer sozialkritischen Anklage oder moralischen Wertung.