Megan Carter ist eine ehrgeizige, junge Journalistin, die unbedingt nach oben will. Als ein bekannter Gewerkschaftsboss spurlos verschwindet, beginnt sie sogleich mit den Nachforschungen. Dabei stösst sie auf den Geschäftsmann Michael Gallagher, der in die Affäre verwickelt zu sein scheint. Was Megan Carter nicht ahnt: Sie ist nur ein Spielball, denn das FBI hat ihr Informationen zugespielt und sie auf eine falsche Fährte gesetzt ...

Der gesellschaftskritische Film von Oscar-Preisträger Sydney Pollack zählt - verglichen mit solchen Hits wie "Tootsie" oder "Jenseits von Afrika" - zu seinen weniger bekannten Filmen. Die Kritik warf ihm zuweilen überspitzte Darstellung zu, zu einseitig sei der arme Gallagher als "der letzte anständige Mensch in ganz Amerika" skizziert (Chicago Reader). Doch selbst die Gegner des Films müssen die hochprofessionelle Machart und die guten Darsteller loben.

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