Die USA in den Achtzigerjahren: Zunehmend werden Computer für private Nutzungen entwickelt. Die großen Rivalen waren seinerzeit Apple-Computer-Chef Steve Jobs und Microsoft-Gründer Bill Gates. Apple hatte gerade den Macintosh-Computer herausgebracht, der weitgehend auf den Forschungsergebnissen des Palo Alto Research Center von Xerox basierte. Microsoft vermarktete das Betriebssystem MS-DOS, Büro-Software wie Multiplan und zahlreiche Implementierungen der Programmiersprache BASIC. Der weltweite Erfolg von Apple II hatte die Firma Apple reich gemacht. Für eine erfolgreiche Vermarktung benötigte ihr neuer Mac die Programme von Microsoft. Daher stellte Apple der Firma Microsoft einen Prototyp ihres Computers zur Verfügung, da Microsoft zugesichert hatte, die Software weder zu untersuchen noch zu kopieren. Doch Microsoft suchte für sein Betriebssystem MS-DOS eine grafische Benutzeroberfläche mit Fenstern und Maus. Es kam zur Konfrontation zwischen den führenden Männern der beiden Unternehmen.

Martyn Burkes TV-Film wurde mehrfach vorgeworfen, er ergreife für Apple Partei. Doch die Fakten werden wahrheitsgetreu wiedergegeben, und Steve Jobs wird ebenso aufs Korn genommen wie Bill Gates. Die Basis des Films bilden Aussagen von Zeitzeugen, die bei der Gründung der beiden Unternehmen und ihrer wachsenden Konkurrenz wichtige Rollen spielten und heute berühmte Mitglieder des Mikrokosmos von Silicon Valley sind. Steve Wozniak, eine der zentralen Figuren, bestätigt auf seiner Website, dass "Die Silicon Valley Story" die Tatsachen größtenteils zutreffend wiedergibt. Manche Details und Ereignisse seien zwar vereinfacht dargestellt oder stark ausgeschmückt worden, doch den Filmfiguren bescheinigt er große Originaltreue. In einer der Hauptrollen glänzt Noah Wyle ("Weißer Oleander", "Donnie Darko"), auch bekannt aus der US-Serie Emergency Room, als charismatischer Steve Jobs.