Der alte Toby Veck lebt mit seiner Tochter im London des 18. Jahrhunderts. Toby verdient sich ein karges Auskommen mit Botengängen. Tag für Tag steht er an der Kirche und wartet auf Aufträge. Seine einzigen Gefährten sind die Glocken im Kirchturm, von denen er glaubt, dass sie ihm mit ihrem Geläut stets gute Ratschläge geben. Es ist Silvester und seine Tochter will am Neujahrstag ihren Freund heiraten. Eigentlich ein Grund zur Freude, doch täglich muss sich Toby mit der hochnäsigen britischen Oberschicht, für die er arbeitet, herumärgern. Einige feine Herrschaften behandeln Arbeiter wie ihn mit Verachtung. Schließlich machen sie Toby glauben, dass das Leben eines armen Menschen nichts wert sei. Er verliert daraufhin allen Mut und alle Hoffnung und wünscht sich, er wäre nie geboren worden. Da rufen ihn die Kirchturmglocken zu sich. Mit ihrer Hilfe erkennt Toby, dass jeder Mensch ein gutes Leben führen kann, solange er nicht die Hoffnung aufgibt und sich ein gutes Herz bewahrt. Als dann um Mitternacht die Glocken den Neujahrstag einläuten, feiert Toby glücklich mit seinen Freunden und blickt frohen Mutes in die Zukunft.