Charly ist frisch verliebt auf dem Weg zu Max nach Graz. Sie möchte mit ihrem Jugendschwarm, den sie zufällig in Hamburg wiedergetroffen hat, zwei Tage alleine verbringen. Doch es kommt anders: Am Bahnhof warten bereits ihre alten Schulfreundinnen Rita, Ingrid und Sonja auf sie, um die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Und da auch heute noch alle nach Ritas Pfeife tanzen müssen, lassen sich Charly und die anderen beiden überreden, zu einem Jagdhaus zu fahren, das einsam und von dichtem Wald umgeben auf einer Anhöhe liegt. Charly hat keine guten Erinnerungen an dort verbrachte Kindheitstage: Ihre ehemalige Clique verbindet ein schreckliches Erlebnis ...

Eine einsame Jagdhütte, fünf Freundinnen, die ein schreckliches Geheimnis verbindet, eine Leiche und jede Menge Motive sind die Zutaten für diesen abgründigen Thriller, den Krimi-Spezialist Thomas Roth ("Eine unbeliebte Frau", "Spreewaldkrimi - Die Tränen der Fische" mit Staraufgebot in Szene setzte. Nach dem Drehbuch von Agnes Pluch ("Die letzte Spur - Alexandra, 17 Jahre", "Geboren in Absurdistan") , die Motive von Nora Miedlers Roman "Warten auf Poirot" verarbeitete, in Alpl bei Krieglach und Graz inszeniert, gefällt neben den durchweg überzeugend aufspielenden Darstellern die gelungene Verknüpfung der Rückblenden und die prächtigen Bilder von Kameramann Jo Molitori. Zwar hat man thematisch ähnlich gelagerte Gschichten schon öfters gesehen, doch spannend bleibt es trotzdem bis zum Schluss!

Foto: ZDF/Petro Domenigg Vienna-Austria