Zwei ungleiche Brüder, die sich seit Jahren nicht mehr gesehen haben, treffen daheim mal wieder aufeinander. Wie immer läßt der erste Streit nicht lange auf sich warten. Doch ihre Mutter möchte die beiden halt gern zum Weihnachtsfest um sich haben, und so reiten sie wieder gemeinsam. Natürlich kreuzen allerlei Ganoven ihren Weg, die dann reihum verprügelt werden.

Mit den beiden Spaßwestern "Die rechte und die linke Hand des Teufels" (1970) und "Vier Fäuste für ein Halleluja" (1971) hatten Bud Spencer und Terence Hill Riesenhits. Das lag sicher in erster Linie an den slapstickhaft überzogenen Massenschlägereien, aber diese beiden Filme hatten doch einiges mehr zu bieten. Wer genau hinsieht, entdeckt in ihnen eine sehr liebevolle Auseinandersetzung mit den Mythen und Motiven des Western: das Duell, die Poker-Runde, die Pfanne Bohnen in der Wüste. Vor allem "Vier Fäuste für ein Halleluja" ist eine wahre Fundgrube für Western-Fans. Später verkamen die immer schwächer werdenen Spencer/Hill-Filme zu reinem Gebalge, doch sie sind immer noch Gold, verglichen mit diesem traurigen Abklatsch, den die abgetakelten Helden ein knappes Vierteljahrhundert nach ihrer Glanzzeit hinlegten. Terence Hill, der wie bei "Lucky Luke" (1991) in völliger Selbstüberschätzung wieder Regie zu führen meint, hat kein Gespür für Timing, das Buch von seinem Sohn Jess ist schlicht witzlos. An den Kinokassen wurde das Werk gnadenlos abgestraft - Gottseidank; so bleiben uns Fortsetzungen erspart.