Die 21-jährige Fine versucht sich im Schauspiel. Doch die Schülerin agiert viel zu unsicher und hält sich zurück. Dennoch gibt der renommierte Regisseur Friedmann ausgerechnet ihr die Hauptrolle in seiner neusten Inszenierung. Fine stellt sich der Herausforderung, gerät aber schnell an ihre Grenzen. Privat jedoch meistert sie ihr Leben in ihrer lustbetonten Rollenfigur wesentlich besser: Sie nähert sich dem heimlich verehrten Nachbarn und behauptet sich stärker gegenüber ihrer einnehmenden Mutter ...

Dieser Selbstfindungsprozess wurde von Jungregisseur Christian Schwochow – nach "Novemberkind" seine zweite Regiearbeit – leider mit wenig Kino tauglichen Bildern recht fahrig umgesetzt. Trotz guter Darsteller (besonders Stine Fischer Christensen als Fine) gehen in diesem Psychodrama viele überspannte Momente wie Klischees dem Zuschauer auf Dauer auf die Nerven.





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