Als der Vater stirbt, treffen sich die vier unterschiedlichen Geschwister nach vielen Jahren wieder. Vor allem mit Kyra hat keiner gerechnet. Denn die hat seit vielen Jahren nichts von sich hören lassen. Aufgewachsen sind alle vier in einer Hippiekommune, in der ihr Vater vor allem durch seine vielen Liebschaften auffiel. So wurde Kyra, sie zog nach der Trennung der Eltern mit ihrer Mutter fort, damals auch die Halbschwester Mizzi verschwiegen. Nun lernen sich die Schwestern erstmals kennen und spüren gemeinsam den Familiengeheimnissen nach.

Immer wieder zwischen den unterschiedlichen Zeitebenen hin und her springend, erzählt Regisseurin Marie Kreutzer von einer ungewohnten Familienstruktur und deren Auseinanderbrechen. Dabei entwickelt sie zwar den ein oder anderen intensiven Moment, verdichtet oder hinterfragt aber die Figuren zu wenig, um durchweg fesseln zu können.



Foto: Thimfilm