In Nazi-Deutschland wird Martin von Essenbeck nach dem Tod seines Vaters Joachim der neue Besitzer des väterlichen Stahlimperiums. Er ist ein Neurotiker ersten Grades mit perversen sexuellen Neigungen. Mutter Sophie sowie deren Liebhaber Bruckmann, der im Essenbeck-Imperium selbst Karriere machen will, unterschätzen Martin, der sich auf dem Weg zur Macht skrupellos zum Diktator entwickelt...

Visconti inszenierte mit diesem Film eine opulente Mischung aus Melodram, Faschismus-Analyse und Offenlegung moralischer Dekadenz. Besonders gut spielt hier Viscontis zeitweiliger Lebenspartner Helmut Berger die Rolle des Martin von Essenbeck, der lieber als Transvestit auftritt, als sich um das Familien-Imperium zu kümmern.